Liebe Mitstreiter,
unser nächstes Treffen findet
Di, den 29.01.13 um 19:30 Uhr im ISI'S CHAMÄLEON, Rudolf-Breitscheid-Str. 40
in Wedel statt.
Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.
Liebe Grüße,
die BI
943 MW Leistung, 24*365 Stunden fossiler Strom, ist das die Energiewende?
Samstag, 26. Januar 2013
Sonntag, 20. Januar 2013
Sonntagsfrühstück bei Vattenfall
Am heutigen Sonntag, kurz vor 10:00 Uhr vernehmen Anwohner zum zweiten Mal in dieser Woche einen starken Lärm vom Kohlekraftwerk. Gleichzeitig tritt eine große Dampfwolke aus. Das sehr laute Geräusch erinnert stark an einen Kessel, der immer weiter unter Druck gerät. Viele Menschen sind besorgt oder verlassen panikartig ihre Häuser. Noch in 1,5 km Entfernung ist der Krach deutlich zu hören.
Dies ist schon der dritte Vorfall dieser Art seit September. Die unglaubliche Nähe des Kraftwerks zum Wohngebiet ist vielen Menschen dadurch deutlich bewusst geworden.
Die Anwohner sind in Sorge.
Warum häufen sich diese Vorfälle in immer kürzeren Abständen? War es wiederum ein Stromausfall, der zu einem Überdruck geführt hat? Hier gibt es deutlichen Erklärungsbedarf!
Kerstin Lueckow
Kiel meets Wedel
Vertreter der BI haben sich am Freitag den 18.01.2013 mit Frau Nestle (Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein) und Herrn Olaf Schulze (Energiepolitischer Sprecher Landtagsfraktion Schleswig-Holstein) zu einer Ortsbesichtigung am Kraftwerksgelände getroffen. Die geringe Distanz des geplanten GuDs zu Wohngebieten, Kindergarten und Schule wurde den Teilnehmern deutlich vor Augen geführt.
Mehr dazu auf der Seite der SPD:
Versprechen gehalten: Rundgang u. Diskussion mit der Staatssekretärin Fr. Nestle
Mehr dazu auf der Seite der SPD:
Versprechen gehalten: Rundgang u. Diskussion mit der Staatssekretärin Fr. Nestle
Mittwoch, 9. Januar 2013
Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative
Thema: Kraftwerk und BusinessPark
Welche Auswirkungen haben diese Planungen auf die betroffenen Bürger?
Ist das geplante GuD gut für die Energiewende?
Wie können sich die Bürger beteiligen?
Dies sind nur drei von vielen Fragen, die sich im Zusammenhang mit den vorgelegten Plänen ergeben.
Informieren Sie sich und diskutieren mit uns!
Ort: Aula der Schule Iserbarg (Iserbarg 2 in Rissen)
Datum: 24.01.2013
Beginn: 19:15 Uhr
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Kerstin Lueckow
Welche Auswirkungen haben diese Planungen auf die betroffenen Bürger?
Ist das geplante GuD gut für die Energiewende?
Wie können sich die Bürger beteiligen?
Dies sind nur drei von vielen Fragen, die sich im Zusammenhang mit den vorgelegten Plänen ergeben.
Informieren Sie sich und diskutieren mit uns!
Ort: Aula der Schule Iserbarg (Iserbarg 2 in Rissen)
Datum: 24.01.2013
Beginn: 19:15 Uhr
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Kerstin Lueckow
Samstag, 22. Dezember 2012
Frohe Weihnachten!
Die Bürgerinitiative "Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel" wünscht allen Unterstützern ein wunderbares Weihnachtsfest und besinnliche Stunden im Kreise der Lieben.
Vielen Dank von uns allen für die großartige Hilfe und die vielen Spenden! Hoffentlich wird dies durchs Christkind belohnt.
Wir haben noch viel vor. Im Januar, nach den Feiertagen, geht es weiter. Bitte unterstützen Sie uns auch im kommenden Jahr.
Kerstin Lueckow
BI
Vielen Dank von uns allen für die großartige Hilfe und die vielen Spenden! Hoffentlich wird dies durchs Christkind belohnt.
Wir haben noch viel vor. Im Januar, nach den Feiertagen, geht es weiter. Bitte unterstützen Sie uns auch im kommenden Jahr.
Kerstin Lueckow
BI
Dienstag, 18. Dezember 2012
Das LLUR wirds schon richten - Nee, nee
Brief an den Bürgermeister der Stadt Wedel von Kerstin Lueckow. Briefe geben nicht automatisch die Meinung aller BI Mitglieder wieder.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmidt,
die Menschen der Bürgerinitiative "Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel"
haben sich zusammen geschlossen, um die gesetzlich vorgesehene
Möglichkeit der Bürgerbeteiligung zu nutzen. Üblicherweise werden
hierzu Fachanwälte im Bereich Verwaltungsrecht hinzu gezogen. Diese
Möglichkeit haben wir genutzt.
Sie haben uns mehrmals mitgeteilt, dass Sie außerhalb des
Genehmigungsverfahrens keinen rechtlichen Gesprächsbedarf sehen.
Die Stadt Wedel ist grundsätzlich zuständig für die Beplanung von
Flächen, die zum Bereich der Stadt Wedel gehören. Dazu gehört auch das
Kraftwerksgrundstück. Die Größe und Höhe der Gebäude und die überbaute
Grundstücksfläche (zum Beispiel für den offenen LuKo) gehört zum Bereich
Planungshoheit der Stadt.
Diese Bereiche und auch jegliche Alternativprüfung obliegen nicht der
Prüfung durch das LLUR. Dort werden andere Dinge, wie zum Beispiel das
Einhalten der Lärmgrenzen, abgedeckt.
Wir, eine große Anzahl von Bürgern in Rissen und Wedel, halten es für
dringend geboten, dass Sie ein Gespräch über diesen Teil der Genehmigung
im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit unserem beauftragten Anwalt führen.
Dieses sollte für den Bürgermeister einer Stadt eine Selbstverständlichkeit bedeuten.
Sie sind von den Bürgern gewählt und somit auch den Bürgern verpflichtet.
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Lueckow
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmidt,
die Menschen der Bürgerinitiative "Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel"
haben sich zusammen geschlossen, um die gesetzlich vorgesehene
Möglichkeit der Bürgerbeteiligung zu nutzen. Üblicherweise werden
hierzu Fachanwälte im Bereich Verwaltungsrecht hinzu gezogen. Diese
Möglichkeit haben wir genutzt.
Sie haben uns mehrmals mitgeteilt, dass Sie außerhalb des
Genehmigungsverfahrens keinen rechtlichen Gesprächsbedarf sehen.
Die Stadt Wedel ist grundsätzlich zuständig für die Beplanung von
Flächen, die zum Bereich der Stadt Wedel gehören. Dazu gehört auch das
Kraftwerksgrundstück. Die Größe und Höhe der Gebäude und die überbaute
Grundstücksfläche (zum Beispiel für den offenen LuKo) gehört zum Bereich
Planungshoheit der Stadt.
Diese Bereiche und auch jegliche Alternativprüfung obliegen nicht der
Prüfung durch das LLUR. Dort werden andere Dinge, wie zum Beispiel das
Einhalten der Lärmgrenzen, abgedeckt.
Wir, eine große Anzahl von Bürgern in Rissen und Wedel, halten es für
dringend geboten, dass Sie ein Gespräch über diesen Teil der Genehmigung
im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit unserem beauftragten Anwalt führen.
Dieses sollte für den Bürgermeister einer Stadt eine Selbstverständlichkeit bedeuten.
Sie sind von den Bürgern gewählt und somit auch den Bürgern verpflichtet.
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Lueckow
BÜRGER!meister
Brief an den Bürgermeister der Stadt Wedel von einem Wedeler Bürger. Briefe geben nicht automatisch die Meinung aller BI Mitglieder wieder.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmidt,
ich schreibe Ihnen als Teilnehmer an den verschiedenen BI-Sitzungen "Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel".
Sie hatten Frau Lueckow mit Email vom 05.12.2012 auf deren Schreiben vom 28.11.2012 geantwortet. Aus Ihrem Schreiben konnte ich lernen, dass Sie Bürgermeister sind und somit die Gesamtinteressen der Stadt und seiner BürgerInnen berücksichtigen müssen.
Frau Lueckow hat im Schreiben an Sie informiert, dass der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative, Herr Dr. Fricke, Sie mehrmals angerufen hat und um einen Rückruf gebeten hatte. Dieser Bitte sind Sie nicht nachgekommen, obwohl Dr. Fricke mit Ihnen nicht grundsätzliche energiepolitische Diskussionen führen wollte, noch zu Hamburger Umweltaktivisten gehört.
Wie Ihnen von hochrangigen Beamten der Stadt Wedel berichtet wurde, wurde im Erörterungsverfahren auch über das Planungsrecht der Stadt Wedel gesprochen. Sie als Bürgermeister von Wedel waren im Erörterungsverfahren nicht anwesend, obwohl es sich um das wohl wichtigste Projekt in Wedel handelt, dass auch in Zusammenhang mit dem BusinessPark gesehen werden muss. Daher werde ich den genauen Wortlauf aus dem Protokoll abwarten, welches das Gesagte von der Justiziarin des LLUR wieder geben wird, bevor ich dazu Stellung beziehe. Ich habe den Wortlaut anders gehört. Dr. Fricke wollte mit Ihnen aber über den B-Plan sprechen. Warum sind Sie der Bitte von Fr. Fricke, von 500 Wedeler und Rissener BürgerInnen der BI und den Bewohnern des Elbufers Wedel (ca. 5.000 leben insgesamt in dem Gebiet) nicht nachgekommen?
Wir haben uns die Begründung der Herausnahme der Kraftwerksfläche aus dem B-Plan der Stadt Wedel angesehen. Es steht dort u. a.: "Bei der Beurteilung…handelt es sich um die schnellste Lösung; ein aufwendiges Bebauungsplanverfahren kann vermieden werden". Dieser Punkt mit der schnellsten Lösung ist wohl Anbetracht der geplanten zeitlichen Bau- und Inbetriebnahme des Kraftwerks eine völlige Fehleinschätzung und wird m. E. auch in der rechtlichen Bewertung ein wesentlicher Bestandteil sein. Was auch die zeitliche Versorgung mit Warm-Wasser (aus Wedel) der Hamburger Stadtteile betrifft, darüber braucht sich unsere Gemeinde keine Gedanken zu machen, da ausreichend Alternativen in Hamburg zur Verfügung stehen.
Abschließend lassen Sie mich sagen, dass die Rückfragen über das Kraftwerk, die aus der Politik gekommen sind, doch teilweise sehr naiv bis blind waren. Wesentlichen Politikern war u. a. nicht bekannt, dass dieses neue Kraftwerk eine Luftkühlung hat und Spaziergänger, die später einmal auf dem Weg von Rissen nach Wedel wandeln, aus dem Luftkühler mit über 103 dBA Lärm "berieselt" werden. Wahrscheinlich liegt der Lärm während des Betriebs weit höher, da in der Natur der Sache sich an drehenden Teilen Abnutzungserscheinungen und sich mit der Zeit ein Verschleiß einstellt. Solche hohen Lärmbelästigungen treten sonst beim Start von Düsenflugzeugen und bei Arbeiten mit Presslufthämmern auf, nur sind sie bei uns im Kraftwerk in Wedel dann dauerhaft – tags und nachts. Diese Luftkühlung liegt direkt am geplanten neuen Hafen des BusinessParks, mit den Abmessungen 100m x 40m und ca. 30 m hoch, damit die Luft gut angesogen werden kann. Die Stadt Wedel wird dort wohl keine Hafenfeste organisieren können und wollen.
Zu Ihrer Anmerkung im letzten Absatz: "..die Frage nach einer "einvernehmlichen Lösung" nicht zwischen der BI und der Stadt Wedel, sondern sich allenfalls zwischen der BI und der Antragstellerin (Vattenfall) bzw. der Genehmigungsbehörde stellt." Sie sollten wissen, dass eine Genehmigungsbehörde sich an Gesetze halten muss und nicht einvernehmliche Lösungen sucht. Sie hätten als Bürgermeister diese wesentliche Aufgabe übernehmen können und müssen, wie Sie es gezeigt haben bei der Sorge um die Lärmbelastung des BusinessPark Geländes durch das geplante Kraftwerk, aber nicht bei der Lärmbelastung mit der Schule und Kindergärten und den Bewohnern, die sich in einem reinen Wohngebiet ein Haus oder eine Wohnung gekauft haben.
Mit freundlichen Grüßen,
ein Wedeler Bürger, der Redaktion bekannt.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmidt,
ich schreibe Ihnen als Teilnehmer an den verschiedenen BI-Sitzungen "Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel".
Sie hatten Frau Lueckow mit Email vom 05.12.2012 auf deren Schreiben vom 28.11.2012 geantwortet. Aus Ihrem Schreiben konnte ich lernen, dass Sie Bürgermeister sind und somit die Gesamtinteressen der Stadt und seiner BürgerInnen berücksichtigen müssen.
Frau Lueckow hat im Schreiben an Sie informiert, dass der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative, Herr Dr. Fricke, Sie mehrmals angerufen hat und um einen Rückruf gebeten hatte. Dieser Bitte sind Sie nicht nachgekommen, obwohl Dr. Fricke mit Ihnen nicht grundsätzliche energiepolitische Diskussionen führen wollte, noch zu Hamburger Umweltaktivisten gehört.
Wie Ihnen von hochrangigen Beamten der Stadt Wedel berichtet wurde, wurde im Erörterungsverfahren auch über das Planungsrecht der Stadt Wedel gesprochen. Sie als Bürgermeister von Wedel waren im Erörterungsverfahren nicht anwesend, obwohl es sich um das wohl wichtigste Projekt in Wedel handelt, dass auch in Zusammenhang mit dem BusinessPark gesehen werden muss. Daher werde ich den genauen Wortlauf aus dem Protokoll abwarten, welches das Gesagte von der Justiziarin des LLUR wieder geben wird, bevor ich dazu Stellung beziehe. Ich habe den Wortlaut anders gehört. Dr. Fricke wollte mit Ihnen aber über den B-Plan sprechen. Warum sind Sie der Bitte von Fr. Fricke, von 500 Wedeler und Rissener BürgerInnen der BI und den Bewohnern des Elbufers Wedel (ca. 5.000 leben insgesamt in dem Gebiet) nicht nachgekommen?
Wir haben uns die Begründung der Herausnahme der Kraftwerksfläche aus dem B-Plan der Stadt Wedel angesehen. Es steht dort u. a.: "Bei der Beurteilung…handelt es sich um die schnellste Lösung; ein aufwendiges Bebauungsplanverfahren kann vermieden werden". Dieser Punkt mit der schnellsten Lösung ist wohl Anbetracht der geplanten zeitlichen Bau- und Inbetriebnahme des Kraftwerks eine völlige Fehleinschätzung und wird m. E. auch in der rechtlichen Bewertung ein wesentlicher Bestandteil sein. Was auch die zeitliche Versorgung mit Warm-Wasser (aus Wedel) der Hamburger Stadtteile betrifft, darüber braucht sich unsere Gemeinde keine Gedanken zu machen, da ausreichend Alternativen in Hamburg zur Verfügung stehen.
Abschließend lassen Sie mich sagen, dass die Rückfragen über das Kraftwerk, die aus der Politik gekommen sind, doch teilweise sehr naiv bis blind waren. Wesentlichen Politikern war u. a. nicht bekannt, dass dieses neue Kraftwerk eine Luftkühlung hat und Spaziergänger, die später einmal auf dem Weg von Rissen nach Wedel wandeln, aus dem Luftkühler mit über 103 dBA Lärm "berieselt" werden. Wahrscheinlich liegt der Lärm während des Betriebs weit höher, da in der Natur der Sache sich an drehenden Teilen Abnutzungserscheinungen und sich mit der Zeit ein Verschleiß einstellt. Solche hohen Lärmbelästigungen treten sonst beim Start von Düsenflugzeugen und bei Arbeiten mit Presslufthämmern auf, nur sind sie bei uns im Kraftwerk in Wedel dann dauerhaft – tags und nachts. Diese Luftkühlung liegt direkt am geplanten neuen Hafen des BusinessParks, mit den Abmessungen 100m x 40m und ca. 30 m hoch, damit die Luft gut angesogen werden kann. Die Stadt Wedel wird dort wohl keine Hafenfeste organisieren können und wollen.
Zu Ihrer Anmerkung im letzten Absatz: "..die Frage nach einer "einvernehmlichen Lösung" nicht zwischen der BI und der Stadt Wedel, sondern sich allenfalls zwischen der BI und der Antragstellerin (Vattenfall) bzw. der Genehmigungsbehörde stellt." Sie sollten wissen, dass eine Genehmigungsbehörde sich an Gesetze halten muss und nicht einvernehmliche Lösungen sucht. Sie hätten als Bürgermeister diese wesentliche Aufgabe übernehmen können und müssen, wie Sie es gezeigt haben bei der Sorge um die Lärmbelastung des BusinessPark Geländes durch das geplante Kraftwerk, aber nicht bei der Lärmbelastung mit der Schule und Kindergärten und den Bewohnern, die sich in einem reinen Wohngebiet ein Haus oder eine Wohnung gekauft haben.
Mit freundlichen Grüßen,
ein Wedeler Bürger, der Redaktion bekannt.
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