Sonntag, 26. August 2012

Auslegeware, bitte beachten!

Wichtiger nächster Termin

Die Unterlagen und Gutachten zum geplanten Vattenfall GuD sind öffentlich einsehbar. Die Auslegungsfrist beginnt am 27. August 2012. Die Unterlagen werden 4 Wochen im Rathaus Wedel einsehbar sein:
Zimmer 213, Mo. Bis Fr. Von 8:30 bis 13:00 Uhr und Do. von 15:00 bis 19:00 Uhr; weitere Termine nach Vereinbarung: Tel. 04103 707347.

!Die Frist für Einwendungen endet am Mi, den 10.10.12.
 

Neues im Blog

Zwei neue Links auf der Seite Dokumente

Zwei neue Seiten im Blog, die über den Navigationsbereich rechts erreicht werden können:
  • Informationsmaterial, dort findet Ihr den aktuellen Flyer und das Logo zum Download.
  • Terminübersicht, enthält die Sammlung aller anstehenden Termine, damit wir den Überblick nicht verlieren

Ihre Einwände bitte

Die BI Wedel ruft zu Einwendungen auf!
Der Kampf gegen das von Vattenfall geplante GuD-Kraftwerk in Wedel geht in die entscheidende Phase. Die seit Juni aktive Bürgerinitiative "Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel" mit über 200 in Arbeitsgruppen organisierten Mitstreitern, ruft alle Bürger dazu auf, die jetzt laufende Frist für Einwendungen gegen den geplanten Bau des Mega- Kraftwerks zu nutzen.

Bis zum 10.10.2012 nimmt das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), Hamburger Chaussee 25 in 24220 Flintbek Einwendungen entgegen. Die Einwendungen können alle möglichen, auch persönliche Gründe zum Inhalt haben und bieten damit die Gelegenheit, sowohl sein demokratisches Recht auf Bürgerbeteiligung zu nutzen als auch die eigene Zukunft mitzugestalten.

Alle schriftlichen Einwendung müssen von der Genehmigungsbehörde geprüft werden; deshalb ist die Wahrnehmung dieser Einwendungsmöglichkeit gegen das geplante Mega-Kraftwerk so überaus wichtig.

Die BI bietet für all diejenigen, die vom Bau des Gas -und Dampfturbinenkraftwerks in Wedel noch nichts wissen oder offene Fragen haben, vielfältige Gelegenheit sich zu informieren. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 29.08. bei Isi’s in der Rudolf Breitscheidt Str. 40 statt. Die BI hat Samstags einen Informationsstand in der Bahnhofstraße in Wedel.

W. Richert, Kerstin Lueckow
für die BI

Unter 16 Hertz

Wer sich zum Thema Infraschall informieren möchte, findet hier weiter führende Links:

!Wir sind nicht gegen Windräder, es geht hier um Infraschall!
Da wir bisher ein so großes Kraftwerk mit Luftkühlung in Deutschland noch nicht gefunden haben, muss man ja irgendwo die Information hernehmen.

Merkel & Co

Hier ein paar Links, wie die Bundesregierung und die Opposition das Thema zur Zeit sehen:
Bundesregierung verwirft Millionen-Förderung für Kohle und Gas
WELT Online, 19.08.2012

EU DURCHKREUZT PLÄNE DER BUNDESREGIERUNG FÜR DEN NEUBAU KLIMASCHÄDLICHER KOHLEKRAFTWERKE
Oliver Krischer, Bündnis 90 DIE GRÜNEN, MdB, 20.08.2012

Freitag, 24. August 2012

Nächstes Treffen Mi, 29.08.

Liebe Mitstreiter,
unser nächstes Treffen findet wie gewohnt am

Mi, den 29.08.12 um 19:30 Uhr im ISI'S CHAMÄLEON, Rudolf-Breitscheid-Str. 40

in Wedel statt.

Liebe Grüße,
die BI

Sonntag, 19. August 2012

Antwort auf die Entgegnung zum Offenenen Brief im Blickpunkt

Leserbrief von Frau Kerstin Lueckow. Leserbriefe geben nicht automatisch die Meinung aller BI Mitglieder wieder.

Antwort auf die
"Entgegnung zu dem Offenenen Brief von Frau Gudrun Hinz-Warnke an Wedels Bürgermeister Niels Schmidt im Blickpunkt von Herrn Freyr Schuster"

erschienen im Blickpunkt Nr. 901 – 18.08.2012 – 54. Jg.

Sehr geehrter Herr Schuster,
ich finde es äußerst spannend, welche Meinungen wöchentlich im „Blickpunkt“ zu lesen sind. Es ist interessant, wer dort wie Stellung bezieht und aus welcher Motivation heraus. Auch Sie, Herr Schuster, haben sich in der letzten Ausgabe (Nr. 901 vom 18.08.12) zu Wort gemeldet (S. 22). Was hat Sie dazu bewogen? Zumindest – so entnehme ich es Ihrem Kommentar – die Tatsache, dass Sie den Bürgermeister dieser Stadt sehr schätzen.

Was nun Herrn Schmidt anbetrifft, so kannte ich ihn persönlich bis letzte Woche nicht. Eine Anwohnerversammlung der Stadt hat es leider bis heute nicht gegeben. Einen konkreten Termin dafür gibt es ebenfalls noch nicht. Und das, obwohl hier – und zwar in der Nähe von zwei Wohngebieten – eines der größten Gaskraftwerke in Deutschland geplant ist, das wohl so seinesgleichen sucht. Auch Sie, Herr Schuster, werden davon betroffen sein.

Ich weiß nicht, welchen Beruf Sie ausüben oder welche Fähigkeiten Sie zu Ihren Aussagen qualifizieren.

  • Sind Sie Lärmgutachter und hat Ihnen die Stadt den Vorrang zur Überprüfung des Lärmgutachtens erteilt?
  • Sind Sie Kraftwerksingenieur und können daher die genauen Auswirkungen der von Vattenfall angegeben Luftkühlung abschätzen? (Eine Luftkühlung übrigens, die im Sommer von Nöten sein wird, da die hohe Stromerzeugung das Produkt Wärme zwar produziert, aber dann nicht wird nutzen können.)
  • Sind Sie Klimaforscher und können von daher beurteilen, welche Auswirkungen ein derartiger Wärmepunkt auf das Klima Hamburgs haben wird? (Wo doch bisher stets die Frischluftzufuhr mit dem Westwind erfolgt.)
  • Arbeiten Sie in leitender Position bei der Genehmigungsbehörde und können zu diesem frühen Zeitpunkt (also noch vor Auslegung der Unterlagen) den Verlauf des Verfahrens bestimmen?
  • Sind Sie Anwalt und können den Ausgang sowohl des Genehmigungsverfahrens sowie der eventuellen späteren Klagen als auch des noch notwendigen Planfeststellungsverfahrens zur Verlegung der Gaspipeline voraussehen?
  • Sind Sie Wirtschaftsexperte und können die Zukunft Deutschlands als Wirtschaftsstandort beurteilen?
  • Sind Sie Chemiker und können die Mengen der weiteren Schadstoffe(u. a. Schwefeldioxid) berechnen, die ein Gaskraftwerk produziert?

Ich vereine diese Berufe alle nicht. Daher werden hier unabhängige Experten benötigt, die dies beurteilen und auch erklären können.

Was nun die Ziele Vattenfalls anbetrifft, so machen sie keinen Hehl daraus, dass ein Konzern Gewinnmaximierung betreibt. Warum auch nicht? Sollten wir von diesem schwedischen Energieriesen, der gegen die Energiewende in Deutschland klagt, Selbstdisziplin erwarten?

Ich habe auch noch von niemandem eine Antwort darauf erhalten, wofür Schleswig-Holstein überhaupt eine derart hohe ganzjährige fossile Stromproduktion trotz Moorburg benötigt (im Übrigen, Herr Schuster, trifft Ihre Angabe zur CO2-Reduktion nur auf die relative Ausstoßmenge zu, nicht aber auf die absolute Menge, die bei den geplanten Betriebsstunden sogar zunehmen wird).

Um auf meine Eingangsfrage zurück zu kommen, was Sie persönlich wohl dazu bewogen haben mag, diesen Kommentar einzusenden. Wir von der BI haben den Bürgermeister eingeladen. Und das Gleiche gilt natürlich auch für Sie. Kommen Sie zu einer BI Sitzung und diskutieren Sie mit uns.

Mit freundlichem Gruß
Kerstin Lueckow